Die Gründung der Immobilie beginnt nicht mit den Baggerarbeiten, sondern mit den Fragen: Was möchte ich bauen? Wo möchte ich bauen? Wie groß möchte ich bauen? Wie viel Gebäude kann ich mir leisten? Wie ist das Baugrundstück beschaffen? Wie finanziere ich den Bau?
Um diese Fragen beantworten zu können, brauchen Sie Hilfe von einem Architekten. Sollten Sie bereits die genauen Pläne für Ihr Bauvorhaben besitzen und eventuell auch schon eine Baugenehmigung haben, wenn Sie dies lesen, sind die folgenden Worte und Sätze eher uninteressant für Sie.
Wenn Sie noch nicht bei einem Architekten waren und möchten die Kosten für Ihr Bauvorhaben schon bei der Planung massiv senken dann kommen hier ein paar Tipps worauf Sie in der Planungsphase achten müssen, dass Sie so viel wie möglich an IHREM Haus SELBST machen können und somit tausende von Euro sparen werden.
Es gibt verschiedene Arten von Bauwerksgründungen. Zum Beispiel Fundamentgründung, Fundamentplattengründung, Bohrpfahlgründung usw. Ich werde die Vor- und Nachteile der einzelnen Gründungen in einzelnen Blogartikeln vorstellen und beleuchten.
Die Gründung des Bauwerks ist abhängig vom Bauwerk selbst, dem Baugrund und evtl. der angrenzenden Gebäude. Welche ist für Sie die Richtige und Lukrativste?
Sollten Sie das Glück haben ein Freistehendes Einfamilienhaus bauen zu können und zu wollen empfehle Ich eine Selbsttragende Bodenplatte als Gründungsform, da Sie mithilfe einer Anleitung durch Fachpersonal durchaus in der Lage sein können auch schon die Bodenplatte in Eigenleistung herzustellen. Natürlich brauchen Sie dafür Schalung. Diese können Sie sich kaufen (Dies ist zu empfehlen, wenn Sie weitere Bauabschnitte selbst in die Hand nehmen möchten) oder leihen. Wie viel Schalung Sie benötigen, hängt natürlich von der Größe der Bodenplatte ab oder auch davon, ob Sie einen Keller bauen oder nicht.
Bauen Sie einen Keller, brauchen Sie lediglich ein paar Bohlen, Eisenpinne und Bretter. Ohne Keller plant Ihr Architekt wahrscheinlich eine Wärmedämmung unter der Bodenplatte ein, um Wärmebrücken zu vermeiden. Diese wird mit XPS-Dämmplatten ausgeführt, welche druckfester sind als Dämmplatten aus EPS. Durch den größeren Aufwand beim Verlegen (Eine Sauberkeitsschicht unter den Dämmplatten ist erforderlich), höhere Schalungskosten und durch den Materialpreis ist diese Variante der Wärmebrückenvermeidung eine teure Angelegenheit.
Meine Empfehlung ist ganz klar die Bodenplatte von der Oberseite mit EPS zu dämmen und die Zwischenwände mit sogenannten ISO-Kimmsteinen anzulegen. Dadurch sind ebenfalls alle Wärmebrücken so gering wie möglich nur ist der Aufwand beim erstellen des Bauwerks wesentlich geringer, weil auf der Bodenplatte ohnehin der Fußbodenaufbau erstellt werden muss. Ob die Dämmung, unter dem Fließestrich nun 6cm dick ist oder meinetwegen 18cm, macht nur einen minimalen Mehraufwand aus und EPS-Dämmplatten sind um einiges günstiger als XPS-Dämmplatten.
Das war der neueste Blogartikel des Bauherrenblog. Kommentiert Ihn gerne, lasst mir eure Meinung da und stellt mir fragen! Weitere Tipps zur Bauausführung und Kostensenkung IHRES Eigenheims folgen in den nächsten Artikeln! Folgen Sie der Facebookseite (Sie wollen in die eigenen 4 Wände? | Facebook) zum Blog oder tragen Sie sich für den Newsletter ein um keinen neuen Artikel zu verpassen!